Ashwagandha auch Schlafbeere oder indischer Ginseng genannt, ist ein Heilkraut aus dem Ayurveda welches in Indien bereits seit über 1000 Jahren als “Allheilmittel” eingesetzt wird. In Indien gilt Ashwagandha auch als Potenzmittel, traditionell trinken die Männer dort den frischgepressten Saft der Blätter zur Potenzsteigerung und Verbesserung der Qualität und Schnelligkeit der Spermien. Aber auch Frauen profitieren von Ashwagandha, es gehört zu den Aphrodisika und Verjüngungstonika schlecht hin in Indien. Ebenso profitieren Alte und Kranke von Ashwagandha da es sowohl nährend wie auch regenerierend wirkt und die Konzentration und das Gedächtnis fördert. Die regenerierende Eigenschaft gerade auch in Bezug auf Gewebe ist auch hinsichtlich des Bewegungsapparates speziell des Muskelgewebes interessant. Des Weiteren dient es als Nerventonikum und wird bei Stress, Schlafstörungen und Schwindel eingesetzt sowie bei Problemen mit dem Verdauungstrakt. Sie wirkt adaptogen (ausgleichend) entzündungshemmend und antioxidativ. Auch verbessert Ashwagandha die Kraft und Ausdauer und unterstützt den Aufbau von Muskelmasse. Der Pflanze wird nachgesagt, dass sie Langlebigkeit fördert und Ausgleichend auf das Gleichgewicht der Schilddrüsenhormone wirkt. Traditionell kommt Ashwagandha in Indien auch zur Stärkung des Immunsystems nach langer Krankheit zum Einsatz. Bei Hunden kann Ashwagandha bei Angst- und Zwangsstörungen, Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion und stressbedingten Problemen des Magen-Darm-Trakts sowie bei Reiseerkrankungen und Infektionen zum Einsatz kommen. Ashwagandha wächst in Nordindien und schießt nach dem Regen im Sommer wie Pilze aus dem Boden.

Zu Nebenwirkungen, Kontraindikationen und Wechselwirkungen fragt bitte Euren Tierheilpraktiker oder Tierarzt 😉

Rechtliches:

Der Artikel dient ausschließlich zur Information und zeigt einen winzigen Einblick in die traditionelle Volksheilkunde Indiens, er soll keineswegs dazu auffordern, sein Tier oder sich selbst zu behandeln oder eine tierärztliche, ärztliche Medikation zu ändern oder abzubrechen Bei Erkrankungen wendet Euch bitte direkt an Euren Tierheilpraktiker oder Tierarzt, Arzt oder Heilpraktiker.

Foto und Text: Tina Knopf