Cauda-Equina-Syndrom beim Hund

22.10.2016
Beim Cauda-Equina-Syndrom handelt es sich um eine fortschreitende Einengung der Nervenwurzeln im Bereich der Lendenwirbel und dem Kreuzbein. Große, sportliche Rassen im mittleren Lebensalter sind am häufigsten betroffen. Zu den Symptomen gehören Schmerzen, wechselnde Lahmheiten in einem oder beiden Hintergliedmaßen, Kauen an der Rute oder Hinterläufen sowie ein steifer Gang (auch nach dem Einlaufen). Es kann zu Problemen beim Springen (z.B. über Hürden oder in den Kofferraum), beim Aufrichten auf die Hinterläufe und/oder beim Einnehmen einer gestreckten Haltung führen. Bei falschen Bewegungen oder Berührung am hinteren Rücken zeigen die Tiere ihre Schmerzen oft durch kurze Lautäußerungen (Wimmern, Schreien) an. Des Weiteren können die Tiere bei Druck auf das Kreuzbein zusammensacken.Mit dem Fortschreiten der Erkrankung kommt es durch zunehmende Einengung der Nervenwurzeln zu Einschränkungen der Nervenfunktion: Die Rute kann oft nicht mehr oder kaum nach oben bewegt werden und hängt wie ein Hammelschwanz. Ein typisches Zeichen ist auch das mangelnde Anheben der Hintergliedmaßen beim Laufen und das Schleifen der Krallen auf dem Boden. Hierdurch werden die Krallen charakteristisch schräg angeschliffen. Letztendlich kommt es zu Lähmungen der Schließmuskeln und der Blase sowie der Hintergliedmaßen. Diagnose kann durch Neurologische Untersuchung mit Ganganalyse, Anzeigen von deutlichem Schmerz bei der Palpation im Übergangsbereich Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein, auch ein Überstrecken der Rute ruft ebenfalls deutliche Schmerzreaktionen hervor. Frühe Anzeichen einer Nervenwurzeleinengung kann mit verschiedenen Spinalreflexuntersuchungen festgestellt werden. Die sicherste Diagnose Methode ist das digitale Röntgen oder eine CT Aufnahme der hinteren Wirbelsäule unter Narkose durch einen Tierarzt. In der Schulmedizin gibt es die Möglichkeit einer Operation in schweren Fällen, bitte Fragen Sie hierzu einen Tierarzt Ihres Vertrauens. Das Cauda-Equina-Syndrom lässt sich begleitend wunderbar mit Naturheilkunde und Physiotherapie (www.hundephysio-suedpfalz.de) unterstützen.
Bioresonanztherapie
Über die Bioresonanztherapie wird der Körper harmonisiert, über die Schmerzprogramme kann man auch hier den Tieren etwas gutes tun.
Neuraltherapie (i.c.)
Bei der Neuraltherapie wird ein Lokalanästhetikum mit geringer Konzentration (1-2%) um die betroffenen Stellen in die Haut injiziert (intracutan i.c.). Sicherlich waren Sie schon einmal beim Arzt wegen Rückenproblemen und wurden gequaddelt, genau dies ist die Neuraltherapie. Die Neuraltherapie stellt ein schonendes Verfahren dar und belastet nicht den Magen.
Akupunktur
Die Akutpunktur setze ich beim Cauda-Equina-Syndrom gerne zur Schmerztherapie ein.
Blutegeltherapie
Die Blutegel stellen eine weitere schöne Möglichkeit zur Therapie von Cauda-Equina-Syndrom da, die ich gerne und oft in meiner mobilen Praxis zum Einsatz bringe.
 Kräuterheilkunde
Die Kräuterheilkunde bietet uns vielfältige Möglichkeiten und Einsatzgebiete, sie ist so alt wie die Menschheit selbst und oftmals können wir Wildtiere beobachten die sich instinktiv die richtigen Heilpflanzen aussuchen und verzehren um sich selbst zu helfen. Heilkräuter helfen dem Organismus die Selbstheilungskräfte wieder herzustellen und das Immunsystem zu regulieren. Es gibt viele Pflanzen die sowohl in der Schulmedizin wie auch in der Naturheilkunde zum Einsatz kommen können.