Tipps & Tricks

Hier finden Sie Tipps & Tricks für Ihre Tiere.

Vogelfutter selber machen

6. Januar 2018

 

 

Geänderte Referenzintervalle Kreatinin

27.09.2017

Für CNI Tierhalter besonders interessant ist die Info, dass die Kreatininwerte für Hunde und Katzen von dem Labor Idexx zum 8.10.2017 angehoben werden.

Hunde von bisher 1,4mg/dl oberer Referenzwert auf 1,5 mg/dl und Katzen von bisher 1,9 mg/dl auf 2,3mg/dl.

Die Referenzbereiche von SDMA bleiben wie bisher.

 Gefahren im Spätsommer und Herbst

19.08.2017

Ich liebe den Spätsommer und Herbst in all seinen wunderschönen Farben und Nuancen. Nebel der morgens über die Wiesen zieht und sich langsam lichtet, wenn die Sonne ihre warmen Strahlen auf die Erde schickt, kühlere Temperaturen und endlich ist die Zeit der langen Spaziergänge wiedergekommen, ohne dass man Gefahr laufen muss einen Hitzschlag zu riskieren.  Mit den Hunden durch die Wälder und Wiesen streifen und Pilze und Keschde (Esskastanien für die Nichtpfälzer ) sammeln, gehört zu meinen liebsten Spätsommer- und Herbstbeschäftigungen. Aber diese Jahreszeit birgt gerade auch für unsere Vierbeiner hohes Gefahrenpotential. Die folgenden Liste stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit.

Bucheckern

Hierbei handelt es sich um die dreikantigen Nüsse der Rotbuche. Diese sind in einer holzig-braunen mit weichen Stacheln versehenen Fruchthülse. Die Nüsse enthalten Fagin was bei Aufnahme einer großen Menge von Bucheckern zu leichten Vergiftungserscheinungen mit Bauchschmerzen und Erbrechen führen kann. Des Weiteren enthalten die Bucheckern Saponine, Alkaloide und Oxalsäure.

 

Kermesbeere (Phytolacca)

Die ca. 2m hohe Pflanze mit den wunderschönen dunkelroten bis fast schwarzen beerenförmigen Sammelfrüchten, deren Beeren so langsam beginnen zu reifen, ist eigentlich in Amerika beheimatet. Als giftig gilt die komplette Pflanze hauptsächlich aber die Samen und die Wurzel, welche Triterpensaponine enthalten, weitere Inhaltsstoffe sind Saponine, Mineralstoffe, Phytolaccatoxin, Bitterstoffe, Lektine und Farbstoffe. Die Kermesbeere wird aber auch in homöopathischer Form in der alternativen Heilkunde eingesetzt. Früher war sie ein beliebtes Mittel zum Färben von Wein oder Süßigkeiten. Ein Auszug aus den Blättern in der Nähe von Nutzpflanzen die gefährdet von Schnecken sind ausgegossen, soll gegen die Schnecken Abhilfe schaffen.

 

Pilze

Bei Wald- und Wiesenpilzen gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Wirkungen. Die Informationen die in Erkennungs- oder Sammelbüchern stehen und für den Menschen gedacht sind, sind NICHT auf den Hund übertragbar! Die Amerikanische Vergiftungskontrollzentrale für Tiere (ASPCA) rät aus diesem Grund dringend von der Fütterung von Wiesen- und Waldpilzen ab. Kulturpilze die es im Handel zu kaufen gibt wie Shiitake oder Champignons können an Hunde zwar verfüttert werden, sind aber schwer verdaulich. Wer Vitalpilze gerne für sein Tier nutzen möchte, kann diese in Form von Kapseln oder Pulver einsetzen, gerne berate ich Sie als Mykotherapeutin für Tiere, Tierheilpraktikerin und BARF Beraterin.

 

Rosskastanie

Wer kennt sie nicht, die schönen braun-glänzenden Rosskastanien (Samen) mit der stacheligen grünen Hülle, die man schon als Kind im Kindergarten zum Basteln verwendet hat und die auch in der Heilkunde in Form von Salben und Badezusätzen u.a. bei Rheuma eingesetzt wird. Die Samen braun, glänzend mit hellem, matten Fleck werden im September/Oktober reif. Giftig sind alle Pflanzenzteile v.a. die Samen, wenn Tiere diese aufnehmen. Beim Hund reichen schon 1-2 Samen aus. Es kann von leichten Magen-Darm-Reizungen bis hin zu neurologischen Ausfällen und Nierenversagen bis hin zum Tod führen.

Unreife Walnüsse

Unreife Walnüsse (speziell die grüne Schale) sind äußerst gefährlich. Sie sind häufig mit einem (für uns nicht sichtbaren) Schimmelpilz der Gattung Penicillium roqueforti befallen, welcher ein Strychnin ähnlichen Wirkstoff das Schimmelpilztoxin Roquefortin C bildet. Wird die Schale gefressen kann es zu allergischen Reaktionen, epileptischen Anfällen, Tremor, tonisch-klonische Krämpfe sowie Vomitus und ggf. neurologischen Ausfällen kommen. Bei Aufnahme größerer Mengen der grünen Schale kann es durch die enthaltene Gerbsäure zu Magen-Darm-Reizungen kommen. Die Toxikologie beim Hund wird bisher nur vermutet, es ist derzeit noch kein Fall dokumentiert. Roquefortin C wird in der Käseherstellung zur Herstellung von Blauschimmelkäse genutzt, weshalb von einer Fütterung von Blauschimmelkäse ebenfalls abzuraten ist.

 

Weintrauben

Gerade in den Weinanbaugebieten wie bei uns in der schönen Pfalz, vergiften sich Jahr für Jahr Hunde bei der Aufnahme von Trauben. Der Wirkstoff, welcher die Vergiftung verursacht und ob dieser sich im Fruchtfleisch oder in den Kernen befindet wurde immer noch nicht herausgefunden. Die Symptome einer Vergiftung mit reichen von Erbrechen, Lethargie, Abdominalschmerzen bis hin zu akuten Nierenversagen durch Kalziumüberschuss bis hin zum Tod.

Weitere Gefahren bestehen bei Verschlucken von Früchten hier kann es schlimmsten Falls zum Darmverschluss kommen (welcher wenn er nicht rechtzeitig erkannt wird, zum Tod führt). Auch das Verschlucken scharkantiger oder splitternder Äste kann zu Verletzungen in der Speiseröhre und des Verdauungstraktes führen. Bei Welpen die noch zarte, weiche Ballen haben kann es beim Auftreten auf die Früchte der Rosskastanie oder der Esskastanie (also durch die stacheligen Hüllen) zu schmerzhaften Verletzungen am Ballen und den Zehenzwischenräumen kommen. Auch adulte Tiere finden Wege die überquellen von stacheligen Schalen nicht gerade der Hit, es gibt bei uns in der wunderschönen Pfalz jedoch genug Wege bei denen man Keschde sammeln kann, ohne das der Hund ständig in die Stacheln der Kastanien tritt.

Wer mehr über Gifte und Vergiftungen beim Hund wissen möchte, kann uns gerne ansprechen, wir haben uns mit unseren Seminaren auf Vergiftungen beim Hund spezialisiert und führen dieses gerne auch in eurer Hundeschule oder Hundeverein durch.

Wir wünschen euch einen schönen Spätsommer und einen tollen Start in einen hoffentlich goldenen Herbst mit viel Sonnenschein und hoffen ihr genießt diese Zeit genauso sehr wie wir.

 

Text: ©Tina & Dominik Knopf

 

Quellen: http://www.vetpharm.uzh.ch/clinitox/,

https://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/tiere.html

 

 

Hundefreundliche Gartenarbeit
Teil 1 – Schnecken02.06.2017
Vielleicht geht es euch genauso, der Frühling ruft und die Lust am Säen, Gärtnern und Ernten steigt. Gartenarbeit macht Spaß, entspannt und beruhigt und als Belohnung gibt es noch jede Menge zu Naschen.Auch viele Barfer, nehmen gerne das selbstgezogene Gemüse mit in den Speiseplan auf, aber im Garten locken auch viele Gefahren für unsere Vierbeiner.Blaukorn, Schneckenkorn, Hornspäne (enthalten oft Rizin), Chemikalien und Spritzmittel aber auch natürliche Biodünger (enthalten oft Rizin, Rizin ist eines der stärksten Gifte überhaupt und sollte nicht in Haushalten mit Kindern und Haustieren zum Einsatz kommen) kommen gerne bei dem ein oder anderem Hobbygärtner zum Einsatz. Aber gerade hier gibt es zahlreiche Gefahrenquellen für unsere lieben Vierbeinern, dabei geht es auch ganz ohne Gefahrenquellen, mit der Kraft von Pflanzen, Homöopathie oder einfachen Hausmitteln.
Schnecken
Des Gärtners Leid, wer ärgert sich nicht, wenn seine mühsam aufgezogenen Gemüsepflanzen von den glibbrigen Tierchen verspeist werden. Schneckenkorn enthält oftmals Metaldehyd was sowohl für Kinder wie auch für unsere Hunde (und andere Säugetiere) hochgiftig ist und deshalb im Haushalt mit Kindern oder Haustieren nicht zum Einsatz kommen sollte! Es handelt sich hierbei um ein schnell wirkendes für Hunde tödliches Gift, das meist zum Tod führt. Wie es wirkt, welche Symptome es hervorruft und wie man richtig handelt, erfahrt ihr bei unseren Vergiftungsseminaren.Aber was kann man denn nun gegen Schnecken tun? Schauen wir uns mal die unterschiedlichen Möglichkeiten an:
Pflanzen
Schnecken lieben bestimmte Gemüsesorten, Kräuter und Pflanzen, es gibt aber auch etliche Sorten, die sie absolut nicht mögen und meiden. Diese Pflanzen kann man wie ein Schutzstreifen um die Beete pflanzen um die leidlichen Tiere abzuhalten. Thymian klein geschnitten um Salate gelegt, hält Schnecken übrigens auch wirkungsvoll ab.Zu den Pflanzen, die Schnecken absolut nicht leiden können und für Hunde bei niedriger Dosierung keine Probleme verursachen, gehören:• Rosmarin
• Thymian
• Gartenkresse
• Lavendel
• Knoblauch
• Salbei
• Gräser
Ätherische Öle
Ätherische Öle wie Salbei oder Lavendel können verdünnt auf gefährdete Pflanzen gesprüht werden (ca. 5-10 Tropfen je Liter Wasser), nach Regen muss die Pflanze neu eingesprüht werden.
Pflanzenauszüge und Jauchenauszüge
Aus Lavendel, Salbei, Johannisbeeren und Thymian lässt sich wunderbar ein Pflanzenauszug herstellen, der Schnecken abhält. Hierzu ist es allerdings notwendig, Gemüse und bedrohte Pflanzen immer wieder mit den Auszügen regelmäßig einzusprühen (nicht wenn die Sonne extrem scheint und auch nicht wenn die Pflanzen komplett ausgetrocknet und nicht gegossen worden sind).Anleitung:1 Kilo frische kleingeschnittene Blätter (zum Beispiel Lavendel, Thymian und Salbei) mit 10 Litern Wasser übergießen und nach 5-10 Stunden ab sieben. Damit Pflanzen immer wieder besprühen.
Jauchen
Für Jauchen gegen Schnecken kann man zum Beispiel Tomatenblätter (wenn man eh ausgeizt) verwenden.Anleitung:1 Kilo frische kleingeschnittene Blätter mit 10 Litern Regenwasser übergießen in eine Tonne mit Deckel und drei Wochen ziehen lassen, wobei täglich umgerührt wird. Wenn sich keine Blubberbläschen mehr bilden ist die Jauche fertig. Achtung Jauche muss immer verdünnt werden! In diesem Fall Jauche 1:10 Wasser. Auch hier hält die Wirkung nicht lange und sollte immer wieder wiederholt werden.
Kaffeesatz
Getrockneter Kaffeesatz um die Pflanzen streuen, ist mit eines der besten Mittel um die Schnecken von den Pflanzen fern zu halten. Bitte bedenkt aber, dass dies nur wirkt so lange es nicht regnet. Katzen mögen Kaffeesatz übrigens auch nicht wirklich 😉.
Zimt
Zimt ist ein wundervolles Helferlein für Pflanzen. Er hilft nicht nur bei Verletzungen von Pflanzen, zur Pilzvorbeugung/Pilzbefall und Ameisen, sondern soll wohl auch gegen Schnecken helfen. Man kann Zimt gut mit getrockneten Kaffeesatz mischen und auf die Beete streuen. Bei besonders gefährdeten Pflanzen den Zimt einfach über die Pflanze streuen und nach jedem Regen wiederholen.
MoosextraktDamit werden Pflanzen besprüht, welche dann von den Schnecken vermieden werden. Bitte kein Moos aus dem Wald verwenden, da einige Moose unter Naturschutz stehen. Moosextrakt bekommt man im Handel.Helix TostaEin dynamisiertes Mittel von Homeoplant harmonisiert die Pflanzen und soll wohl bei regelmäßiger Anwendung ganz gut vor Schnecken schützen.Fressfeinde

Den Garten für die Fressfeinde der Schnecke natürlich und tiergerecht gestalten. Hierzu gehören zum Beispiel Igel, Blindschleichen, Kröten, Spitzmäuse sowie einige Vogelarten zum Beispiel Elster, Starre und Amsel. Gestalten Sie Ihren Garten deshalb Igel, Vogel und Kröten freundlich, die Tiere werden es Ihnen danken, in dem sie Ihnen bei der Schneckenvernichtung helfen. Igel freuen sich über Laubhaufen, Hohlräume in Holzstapeln oder dichten Hecken, die sie als Unterschlupf wählen. Im Internet findet Ihr jede Menge Tipps zur naturnahen, tierfreundlichen Gartengestaltung.

Laufenten

Wer indische Laufenten im Garten hat, wird keine Probleme mit Schnecken haben, denn Schnecken sind die Hauptspeise der Laufenten. Auch Hühner helfen bei Schneckenproblemen, sie fressen gerne die Gelege der Schnecken. Bevor ihr euch Laufenten anschafft, erkundigt euch bitte vorher genau über die Bedürfnisse, die artgerechte Haltung und ob eine solche Haltung in eurem Wohngebiet erlaubt ist.

Tigerschnegel

Die Tigerschnegel fressen abgestorbene Pflanzenteile, tote Tiere und die Gelege der Wegschnecken und sollen diese auch manchmal angreifen. Tigerschnegel kann man sogar im Fachhandel beziehen. Wer sie im Garten hat, kann sich glücklich schätzen.

Schneckenzaun

Hilft durch die spezielle Form zuverlässig, ist aber auch leider teuer. Man die Zäune aber auch selbst bauen. Dies kann man mit einem 30cm hohen Band aus Blech oder Plastik. Man biegt den oberen Teil komplett 3-5 cm nach außen und lässt es etwa 10cm tief in den Boden um die Beete ein, 20 cm bleiben über der Erde stehen.

Absammeln

Ist zwar tägliche Arbeit aber so wird man die Schnecken los. Bitte kein Salz oder Essig über die Tiere geben, das ist einfach nur barbarisch und nicht tiergerecht, auch mit heißem Wasser überbrühen oder durchschneiden empfinde ich als grausam. Meine Empfehlung: Alle in einem Eimer und weit weg im Wald in die Freiheit entlassen.

Hauben

Hier kann man entweder abgeschnittene PET Flaschen verwenden die man über Jungpflanzen stülpt (oben Verschluss abmachen, damit Luft an die Pflanze kommt) oder Salathauben verwenden, so wird Schnecken der Zutritt zu empfindlichen Jungpflanzen verwehrt.

Gelege aufspüren

Im Spätsommer und Herbst legen Schnecken ihre Eier bevorzugt unter Regentonnen, Pflanzenkübeln, in Ritzen und Spalten im Gemäuer oder Boden, unter Steinen oder in Erdlöchern ab. Eine Schnecke legt um die 400 Eier! Es lohnt sich diese entweder in der Mülltonne zu entsorgen oder einfach freizulegen, da sie dadurch von Fressfeinden (zum Beispiel Insekten und Vögel) gefressen werden oder einfach an der Sonne vertrocknen.

Rindenmulch / Stroh / Rasenschnitt oder Sägespäne

Barrieren aus den oben genannten Lagen sollen Schnecken abhalten an die Pflanzen zu gehen, da sie pieckende Untergründe nicht mögen. In der Praxis halten sich die Glibberviecher nicht wirklich an die Barrieren, ein Regen und schon ist die Naturbarriere dahin.

Bierfalle
Ist hilfreich, wenn man die Schnecken aus der ganzen Umgebung anziehen möchte und somit nicht wirklich praktisch .

Wir hoffen euch hat unser kleiner Ausflug in die biologische, für Haustiere gefahrenfreie Gartenwelt gefallen und würden uns über Kommentare und Likes sehr freuen. Der Artikel darf natürlich gerne teilt werden.

Euer KräuterTierchen Team
Tina & Dominik

Text: © Tierheilpraxis KräuterTierchen, Tina Knopf

 

Impfen oder nicht impfen?

Die Frage stellt sich immer wieder. Viele Krankheiten können durch Impfungen vermieden werden, auf der anderen Seite haben sie große Nebenwirkungen von den Beimengungen an Schwermetallen wie Quecksilber und / oder Aluminium einmal abgesehen. Impfungen stehen im Verdacht Allergien, Alzheimer, Krebs, Autoimmunerkrankungen und andere Erkrankungen auszulösen. Bekannt und nachgewiesen ist beispielsweise das Impfsarkom bei Katzen. Auch stellt sich oft die Frage, warum ich mein Tier jährlich impfen lassen muss, obwohl doch die Impfungen bei Menschen im Schnitt 10 Jahre halten – eine durchaus berechtigte Frage. Auf die die Pharmaindustrie sowie die WSVA (Weltverband der Kleintierärzte) mittlerweile reagiert hat und die Impfbestimmungen angepasst hat, Beispiel Tollwutimpfung hält nun 3 Jahre (es gibt aber auch immer noch die jährliche Impfung und eine Zweijahresimpfung).

Wichtig zu wissen ist, dass in Deutschland weder für Mensch noch für Tier eine Impfpflicht besteht. Jedoch kann es zu Problemen kommen, wenn man nicht geimpft ist z.B. Kinder bei Kindertagesstätten oder Schulen, Hunde bei Hundevereinen, Rassehundeausstellungen oder auch Turnieren. Auch bei Reisen ins Ausland sind oft Impfungen vorgeschrieben (hauptsächlich Tollwut, nachlesen kann man dies in den einzelnen Einreisebestimmungen der Länder).

Viele gehen dazu über Ihre Tiere nur noch Grundimmunisieren zu lassen, dazu zählen alle Impfungen (Grund- und Wiederholungsimpfungen) in den ersten 2 Lebensjahren, manche sprechen auch davon dass eine Grundimmunisierung im Welpenalter ausreicht.

Wichtige und vor allen Dingen sinnvolle (Grund-) Impfungen bei unseren Hunden sind Beispielsweise gegen die Staupe und Parvorvirose, da beide Infektionskrankheiten in Deutschland noch vorkommen, ebenfalls ist eine Grundimmunisierung gegen Hepatitis empfehlenswert. Neuere Impfleitlinien geben hier mittlerweile auch eine Impfempfehlung von 3 Jahren heraus, andere Quellen bestätigen sogar einen lebenslangen Schutz (ähnlich der MMR Impfung bei Menschen im Kleinkindalter, MMR = Mumps, Masern, Röteln).

Bei der Tollwutimpfung empfiehlt es sich zu Tierärzten zu gehen, die die 3 Jahres Tollwutimpfung geben.

Welche Impfungen gibt es bei Hunden noch? Sind beispielsweise gegen Zwingerhusten, Borreliose, Leishmaniose, Leptospirose u.a.

Bei der Leptospirose ist es wichtig zu wissen, dass auch geimpfte Tiere durch die Leptospiren (Bakterien) erkranken können. Es handelt sich hierbei um eine schwere und manchmal sogar tödlich verlaufende Krankheit. Auch Hunde die gegen Zwingerhusten geimpft sind erkranken häufig an Zwingerhusten, was daran liegt, dass die Erkrankung durch viele verschiedene Erreger ausgelöst wird, die nicht alle mit einer Impfung abgedeckt werden (analog Grippeimpfung beim Menschen).

Was denn nun Impfen oder nicht?

Generell muss sich jeder Tierbesitzer diese Frage für sich beantworten und die Verantwortung tragen. Eine Hilfe zur Entscheidung können beispielsweise die Bücher von Monika Peichl; Hunde impfen – der kritische Ratgeber, Hunde impfen mit Verstand, Katzen impfen mit Verstand sowie Haustiere impfen mit Verstand, geben.

Wenn ich mich entscheide, mein Tier impfen zu lassen, was ist dann nach der Impfung zu beachten?

Nach einer Impfung ist es wichtig eine Entgiftung durchzuführen um die Schwermetalle wieder aus dem Körper auszuleiten und den Körper und seine Regenerationsfähigkeit zu stärken. Darauf sollte geachtet werden, dass es sich nicht nur um ein “Lösungsentgiftungsmittel” handelt, sondern die schädlichen Stoffe auch tatsächlich aus dem Körper ausgeleitet werden. Auch bietet sich hier eine Darmsanierung an. Gerne Unterstütze ich Sie und Ihren Liebling bei einer Entgiftungskur oder stehe Ihnen beratend zur Seite.

Und wie sieht es mit Wurmkuren aus?

Anstatt auf Verdacht alle 3 Monate zu entwurmen, empfiehlt sich hier 2 mal jährlich eine Kotprobe an ein Labor abzugeben und diese auf Wurmbefall prüfen zu lassen. Liegt tatsächlich ein Wurmbefall vor, kann man immer noch entweder chemisch (über Tierarzt) oder auf natürlichem Wege (Tierheilpraktiker) sein Tier entwurmen. Gerne stehe ich Ihnen hierfür auch beratend zur Seite.